Die Emo-Achterbahn…

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Puh… zwei turbulente Monate liegen hinter mir, wo fang ich an…
 
Bis Weihnachten war noch alles ok, da war ich zwei Wochen in Deutschland unterwegs, um meine dort verstreute Familie und Freunde zu besuchen.
Als ich wieder bei den Zwetschken im Waldviertel war, gings dann los… Zuerst war ziemlich viel Trubel an Silvester, weil viele Gäste da waren; als die wieder weg waren, gingen dann die emotionalen Stürme bei mir los… wahrscheinlich reicht es, wenn ich andeute, dass es vor allem mit der Frau zu tun hat, mit der ich seit August eine sehr schöne, vertraute Zeit gehabt hatte…
Im Januar ist einiges passiert, das mir teilweise ziemlich zu schaffen gemacht hat – das ging dann soweit, dass ich Ende Januar einen Rucksack voll Klamotten gepackt habe und Richtung Wien zu einem Bekannten gefahren bin, weil ich einfach dringend den Abstand gebraucht habe.
 
Dort bin ich jetzt seit etwas mehr als drei Wochen und ich merke, dass diese Auszeit mir sehr sehr gut getan hat.
Mir ist in dieser Zeit einiges klar geworden. Über mich, über Beziehungen allgemein und speziell Beziehungen innerhalb einer Gruppe und auch darüber, wie ich in Zukunft die Balance halten will zwischen dem ‘Sich-Einlassen’ auf eine Gruppe einerseits und meinem Gefühl von Eigenständigkeit und Unabhängigkeit andererseits.
Wenn man’s positiv sehen will, ist das also zumindest schon ein ganz guter Pluspunkt, der da hinten bei rausgekommen ist (;
 
Apropos positiv: In der Zeit hier am Rande Wiens, als ich wieder richtig gut zur Ruhe gekommen bin, habe ich mich auch dazu entschlossen, das ganze Filmmaterial, das ich während meiner Reise seit letzten Mai gesammelt habe, zu einem Film zu verarbeiten. Zusätzlich zu den Videos, die ich schon online gestellt habe, habe ich nämlich noch einiges mehr von unterwegs und über meine Erkenntnisse und gedanklichen Entwicklungen aufgezeichnet.
In Wien habe ich jetzt auch einige tolle Unterstützer aus dem Filmbereich gefunden, ihr dürft also gespannt sein, wann es soweit ist (:
Auf jeden Fall fühlt es sich gerade sehr sehr gut an, mich wieder mehr auf mein eigenes Projekt zu konzentrieren und nicht unbedingt an einen Ort oder ein Projekt gebunden zu sein.
 
Morgen fahre ich wieder hoch ins Waldviertel zu den Zwetschken und ich bin sehr gespannt wie es mir dort gehen wird… In den letzten Tagen hatte ich zum ersten Mal das Gefühl, dass ich es vielleicht schaffen könnte, gut mit meinen Emotionen umgehen zu können und sie in gesunde Bahnen zu leiten und so noch ein Weilchen dort bleiben zu können… wir werden sehen.
Ich versuche auf jeden Fall daran zu denken, was eine liebe Freundin letztens gesagt hat: ‘So wie’s ist, ist es am besten, weil wenn’s anders besser wär, dann wär’s ja anders.’
Ich werde berichten… (;

3 Kommentare

  1. In DIESEM Fall macht’s wahrscheinlich Sinn nach-zu-schauen im Netz (auch auf fb, skype oder couchsurfing) um nicht das Nachsehen zu haben . . . & Madschuno – der Ich bin – braucht Nachhilfe im IT-bereich ! Biete: Consorteria-projekt als open-source auf unbestimmte Zeit <3<3<3 mdo

    • Ja hallo Madschuno!
      Jetzt erst hab ich deinen Kommentar gesehen und konnte ihn einordnen! (;
      Hat mich sehr gefreut dich kennenzulernen! (:
      Alles Gute dir und vielleicht bis bald ja mal wieder!

  2. Pingback: Neuer Ort, neue Strategie – und mal wieder ein Video! |

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